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Michael Frieser

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Michael Frieser (2018)

Michael Edwin Frieser (* 30. März 1964 in Nürnberg) ist ein deutscher Politiker der CSU und Rechtsanwalt. Seit 2009 ist Frieser Mitglied des Deutschen Bundestages.

Leben

Nach dem Abitur am Willstätter-Gymnasium in Nürnberg studierte Frieser Rechtswissenschaften an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Sein Studium schloss er 1990 mit dem ersten und 1994 mit dem zweiten Staatsexamen ab. Von 1994 bis 1996 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter im Deutschen Bundestag. Von 1996 bis 2009 war er Mitglied der CSU-Stadtratsfraktion in Nürnberg, ab 2003 ihr Fraktionsvorsitzender.

Seit dem 28. April 2018 ist Frieser Vorsitzender des CSU-Bezirksverbandes Nürnberg-Fürth-Schwabach.[1]

Frieser ist katholisch[2] und verheiratet.[3]

Bundestagsabgeordneter

Seit der Bundestagswahl 2009 hat Michael Frieser stets das Direktmandat im Wahlkreis Nürnberg-Süd gewonnen.[4] Er war im 17. Deutschen Bundestag Mitglied im Innenausschuss, im Rechtsausschuss und im Ausschuss für Menschenrechte und humanitäre Hilfe. Frieser war integrationspolitischer Beauftragter der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.[5]

Er war im 18. Deutschen Bundestag erneut Ordentliches Mitglied im Innenausschuss.[6], stellvertretender Vorsitzender des 2. Untersuchungsausschusses zur Edathy-Affäre[7], Mitglied im Kuratorium der Bundeszentrale für politische Bildung, im Gremium nach § 23c Absatz 8 Zollfahndungsdienstgesetz, in der CSU-Landesgruppe im Deutschen Bundestag Vorsitzender des Arbeitskreises I – Innen, Recht und Verbraucherschutz, Kommunalpolitik, Sport und Ehrenamt, Kultur und Medien sowie Beauftragter für den demografischen Wandel der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.

Im 19. Deutschen Bundestag war Frieser Ordentliches Mitglied im Rechtsausschuss[8], Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung[9] sowie Ausschuss für Kultur und Medien[10]. Zudem war er Justiziar und Beauftragter für den demografischen Wandel der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag[11] und ordentliches Mitglied im 2. Untersuchungsausschuss der 19. Wahlperiode des Deutschen Bundestages.[12] Er gehörte als stellvertretendes Mitglied dem Wahlausschuss an.[13]

Weblinks

Commons: Michael Frieser – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Michael Frieser ist neuer CSU-Bezirksvorsitzender. In: CSU.de. 29. April 2018, abgerufen am 14. Mai 2018.
  2. Michael Frieser: Lebenslauf auf der Homepage von Michael Frieser. (Nicht mehr online verfügbar.) Archiviert vom Original am 15. Mai 2015; abgerufen am 23. September 2013.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.michael-frieser.de
  3. CDU/CSU-Bundestagsfraktion: Porträt auf cducsu.de. Abgerufen am 23. September 2013.
  4. Gewählte in Landeslisten der Parteien in Bayern - Der Bundeswahlleiter. Abgerufen am 4. November 2021.
  5. Ein Nürnberger in Berlin: Michael Frieser. Deutscher Bundestag, abgerufen am 23. September 2013.
  6. Deutscher Bundestag - Innenausschuss. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  7. Deutscher Bundestag - 2. Untersuchungsausschuss. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  8. Deutscher Bundestag - Ausschuss für Recht und Verbraucherschutz. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  9. Deutscher Bundestag - Ausschuss für Wahlprüfung, Immunität und Geschäftsordnung. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  10. Deutscher Bundestag - Ausschuss für Kultur und Medien. In: Deutscher Bundestag. (bundestag.de [abgerufen am 1. Februar 2018]).
  11. Abgeordnete, Mitglieder und Fraktionsmitarbeiter – sie funktionieren als Ganzes und sorgen dafür, die Politik der Parteien in die Praxis umzusetzen. Abgerufen am 1. Februar 2018.
  12. Deutscher Bundestag - Michael Frieser. Abgerufen am 13. Dezember 2019.
  13. Deutscher Bundestag - Biografien. Abgerufen am 19. Mai 2020.