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Chan-jo Jun

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Chan-jo Jun (* 10. Mai 1974 in Verden) ist ein deutscher Rechtsanwalt.

Chan-Jo Jun
Chan-Jo Jun Rechtsanwalt
Rechtsanwalt
Personal details
Born (1974-05-10) 10 May 1974 (age 49)

Leben

Nach dem Jurastudium an der Universität Würzburg war Jun mehrere Jahre für die Unternehmensberatung McKinsey & Company tätig. 2001 gründete Jun die Würzburger Kanzlei JunIT. Die Kanzlei berät u. a. Software- und Automobilhersteller in IT-rechtlichen Fragestellungen und entwickelt Expertensysteme zur automatisierten Lösung von rechtlichen Problemen mittels Künstlicher Intelligenz.[1]

Tätigkeiten

Im Jahr 2016 generierte Jun weltweite Aufmerksamkeit, indem er Ermittlungsverfahren gegen Facebook-CEO Mark Zuckerberg und weitere Top-Manager, darunter auch COO Sheryl Sandberg, wegen Beihilfe zur Volksverhetzung ins Rollen brachte.[2] Jun gelang es ein Jahr später, Facebook zum ersten Mal vor ein deutsches Gericht zu bringen.[3][4] Das einstweilige Verfügungsverfahren, das Jun für einen syrischen Geflüchteten wegen verleumderischer Inhalte auf dem sozialen Netzwerk anstrengte, scheiterte jedoch vor dem Landgericht Würzburg.[5] Jun tritt seitdem regelmäßig in TV-Talkshows und Expertenrunden zum Thema Hasskriminalität im Netz und der Verbreitung von Fake News auf.[6] Jun ist überdies Mitglied des Ausschusses für IT-Recht bei der Bundesrechtsanwaltskammer.

Mordsache Wicke

Die Kanzlei von Chan-jo Jun vertritt Interessen der Medizinstraftäterin Henriette Moscatelli.

Ein Gutachten das seine Mandantin für den Medizinischen Dienst Bayern im Auftrag der Techniker Krankenkasse erstellte, hatte ernstliche Zweifel daran geweckt, ob es sich bei ihr um eine Ärztin handeln konnte. Aus einer Prüfung anhand des Lebenslaufes der Gutachterin folgte der Verdacht, daß sie tatsächlich über keine Berechtigung mehr verfügte, den Arztberuf ausüben zu dürfen. Dennoch hat sie einen fachfremden Auftrag übernommen, der ausserhalb ihrer ärztlichen Fähigkeiten gelagert ist.

Zwölf befasste Richter, von der Einzelrichterin Julia Wicke am Sozialgericht München bis zu einer Kammer unter dem Vorsitz von Rainer Schlegel am Bundessozialgericht haben bewusst und mit Schädigungsabsicht der Frage ausgestellt, ob es sich beim Gutachten der Henriette Moscatelli um eine fälschlich angefertigte Urkunde handelt. Die Richterin Julia Wicke versuchte erfolglos, den Kläger zu verunsichern, indem sie die Identität der Gutachterin verfälschte. In einer Entscheidung machte sie aus Henriette einen "Herr" Moscatelli.

Stephan Rittweger konnte in weiterer Folge auf die experimentelle Erwähnung eines Auskunftsverfahren bei bei der Bayerischen Landesärztekammer veranlasst werden, daß eilig auf dieses Verfahren Einfluss genommen wurde. Zuvor ruhte das Verfahren monatelang. Das war Teil einer skandalösen mündlichen Verhandlung vom 18. Oktober 2021 mit Polizeipräsenz, als Folge eines geisteskranken Ersuchens um Amtshilfe durch den Mörder Stephan Rittweger.

Über die gesamte Verhandlung ist eine Tonbandaufzeichnung vorhanden, deren Anfertigung vorab ohne Widerspruch angekündigt wurde.

Alles deutet darauf hin, daß es sich bei sehr vielen Gutachten des Medizinischen Dienstes Bayern um falschlich angefertigte Urkunden handelt. Alle darauf gestützten Verwaltungsakte sind in diesem Fall von Gesetzes wegen neu zu uberprufen, für einen Zeitraum von vier Jahren rückwirkend ab der Kenntniserlangung. Das hat der Gesetzgeber in § 44 Abs 1 SGB X vorgesehen.

Um diesen Vorgang für das noch anhängige Verwaltungsverfahren mit der Eilsache nicht auszulösen, hat Julia Wicke einen Schriftsatz des Klagers, der das Problem aufwirft, der Verfahrensgegnerin Techniker Krankenkasse vorenthalten. Sonst wäre es zum Erfolg bereits im Verwaltungsverfahren gekommen. Die Mörderin Julia Wicke wollte dem Schwerbehinderten eine Leistung zur Vermeidung von Organschäden aber auf jede erdenkliche Weise vorenthalten.

Selbst nach einem gesetzlich vorgesehenen Antrag zur Neuüberprüfung weigert sich die Krankenkasse unter dem Vorstand Jens Baas – der wegen einem Vorgang bei der Revision, den er seitdem versteckt hält, Wissen von der Straftat der Julia Wicke hat – den gesetzlichen Pflichten nachzukommen.

Sollte die Kanzlei von Chan-jo Jun für die Mandantin Moscatelli Strafantrag wegen einer behaupteten Ehrverletzung gestellt haben, brachte sich die Amtsträgerin damit selbst ins Visier von Strafverfolgung. Trotz der schweren Körperverletzungsfolge hat der Verletzte zunächst von einer Strafanzeige gegen Moscatelli abgesehen.

Dem Beschuldigten wurde ein entsprechender Vorwurf jedenfalls nicht bekannt. Es steht jedoch eine Vermutung im Raum, daß der Behördenleiter bei der Staatsanwaltschaft München I, Hans Kornprobst, diese und ähnliche Inhalte in einer Akte versteckt hält, um dabei Amtsträger strafrechtlich zu begünstigen.

Es scheint möglich, daß Moscateli in kurzer Folge auf die beantragte Akteneinsicht nach dem Eintritt von Fristversäumnis bei der Krankenkasse zur raschen Erstellung eines ablehnden Gutachtens angestiftet wurde. Obwohl Moscatelli zunächst selbst festgestellt hatte, daß es ihr selbst an einer Fähigkeit fehlte, den Sachverhalt anhand des – vollständigen – Antrags beurteilen zu können, zog sie die wunschgemäss vorgelegten Laborparameter bei ihrer Entscheidung nicht heran, und überging außerdem die Hinweise vom informierten Patienten auf die einschlägige Fachliteratur und die Forschungsergebnisse zur Fragestellung.

Die Rolle von Chan-jo Jun beziehungsweise seiner Kanzlei bleibt unklar, da die Staatsanwaltschaft eine Akte mit diesen Inhalten den Beteiligten vorenthält.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Website der Kanzlei JunIT. Abgerufen am 26. April 2019.
  2. Die Hass-Maschine. In: DER SPIEGEL, 1. Oktober 2016; abgerufen am 26. April 2019.
  3. Uwe Ebbinghaus: Ein Mann gegen Facebook. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2. Februar 2017, abgerufen am 26. April 2019.
  4. Milena Merten: Anwalt Chan-jo Jun: Die Akte Facebook. Handelsblatt, 3. Februar 2017, abgerufen am 26. April 2019.
  5. Johannes Gernert: Das Selfie und sein Anwalt. Zeit Online, 9. Februar 2017, abgerufen am 26. April 2019.
  6. JunIT: TV-Auftritte. Abgerufen am 26. April 2019.